Jedes Pferd ist einzigartig – deshalb nehme ich mir ausreichend Zeit für eine gründliche Untersuchung und eine individuell abgestimmte Behandlung. Damit ich mir ein möglichst unverfälschtes Bild von deinem Pferd machen kann, helfen ein paar kleine Vorbereitungen vor dem Termin.
Vor dem Termin
Damit die Untersuchung optimal durchgeführt werden kann, bitte ich dich, Folgendes zu beachten:
- Dein Pferd sollte möglichst trocken und sauber sein.
- Bitte verwende am Behandlungstag möglichst keine Fell-, Mähnen- oder Glanzsprays.
- Idealerweise wurde dein Pferd vor dem Termin noch nicht gearbeitet oder trainiert, damit ich sein natürliches Bewegungsbild beurteilen kann.
- Schön ist es, wenn dein Pferd bereits von der Weide oder dem Paddock hereingeholt wurde und in Ruhe ankommen konnte.
- Für die Bewegungsanalyse benötige ich eine gerade, feste Strecke zum Vorführen sowie einen Platz, auf dem das Pferd longiert werden kann.
- Bitte halte außerdem das gesamte Equipment bereit, das du im Alltag mit deinem Pferd nutzt (z. B. Halfter, Trense, Sattel oder Longierausrüstung). So kann ich dieses bei Bedarf ebenfalls in meine Beurteilung mit einbeziehen.
1. Anamnese – deine Beobachtungen sind wichtig
Zu Beginn nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Gespräch.
Dabei interessieren mich unter anderem:
- die Vorgeschichte deines Pferdes,
- frühere Erkrankungen oder Operationen,
- aktuelle Auffälligkeiten,
- Haltung und Fütterung,
- Training und Nutzung,
- sowie deine eigenen Beobachtungen.
Oft ergeben sich daraus bereits wertvolle Hinweise für die weitere Untersuchung.
2. Betrachtung und Bewegungsanalyse
Anschließend schaue ich mir dein Pferd zunächst ganz in Ruhe im Stand an.
Danach wird dein Pferd auf gerader Strecke vorgeführt und – wenn möglich – an der Longe vorgestellt.
3. Untersuchung und Befund
Im nächsten Schritt erfolgt die manuelle Untersuchung.
Ich taste Muskulatur, Faszien und Gewebe sorgfältig ab, überprüfe die Beweglichkeit der Gelenke und beurteile mögliche Spannungen oder Bewegungseinschränkungen. Alle Befunde werden im Zusammenhang betrachtet, um mögliche Ursachen von Beschwerden möglichst genau einzugrenzen.
4. Die osteopathische Behandlung
Die Behandlung wird individuell auf die Bedürfnisse deines Pferdes abgestimmt.
Mit gezielten osteopathischen Techniken unterstütze ich den Körper dabei, Bewegungseinschränkungen zu lösen und sein natürliches Gleichgewicht wiederzufinden.
5. Nachbesprechung und Empfehlungen
Zum Abschluss besprechen wir alle Befunde ausführlich.
Du erhältst Empfehlungen für die nächsten Tage sowie Hinweise zum weiteren Training und mögliche Maßnahmen, die den Behandlungserfolg unterstützen können.
Nach der Behandlung
Der Körper braucht Zeit, um auf die Behandlung zu reagieren.
Deshalb sollte dein Pferd in den ersten zwei Tagen nicht geritten werden. Leichte Bewegung – zum Beispiel beim Führen oder Spazierengehen – ist in dieser Zeit ausdrücklich erwünscht.
Wenn du mehr über meine Behandlungsmethoden erfahren möchtest, findest du hier weitere Informationen zur Pferdeosteopathie, Akupunktur (TCM), zum Funktionellen Bodentraining (FBT) sowie zur Lasertherapie.
Bei Fragen oder für eine Terminvereinbarung kannst du gerne Kontakt mit mir aufnehmen.










